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"Nein, die Tränen der Madonna sind keine Freudentränen, es sind Tränen der Betrübnis, der Trauer. Sie sind eine Mahnung für mich, für meinen Klerus, für euch alle, ihr Gläubigen, damit wir uns bessern, wir wieder den guten Weg unserer individuellen, familiären und sozialen Aufgaben beschreiten." Mgr. Baranzini

Die Menschen rufen letztlich ihren Untergang selbst herbei.

Überlasst euch ganz der himmlischen Mutter. Nur sie allein, die sie ihre Leiden mit den Leiden Seines Heiligsten Herzens vereinigt und in Tränen und Bluttränen ohne Unterlass betet, ist imstande, zu bewirken, dass die Kinder Gottes in dieser Welt von den Sünden loskommen um zurückkehren in den Schoß Seiner Liebe, um so den Zorn Gottes abzuwenden.

Trotz all der Bittrufe der Gottesmutter, die sie unter Tränen und Bluttränen laut hinausrief hören ihr viele der Kinder Gottes nicht zu, weil sie schon blind und taub geworden ist.



Mehr als 190 „Blutreliquien“ soll es allein in Italien geben. Weinende, blutende, schwitzende Statuen oder Heiligenbilder werden regelmäßig vor allem aus den katholischen Ländern Europas, aber auch aus den USA gemeldet. „Die Madonna weint, weil sie getröstet werden will“, soll Papst Johannes Paul II. einem Vertrauten erklärt haben, als 1995 in Civitavecchia – 60 Kilometer vor den Toren des Vatikan – die blutigen Tränen einer Muttergottes aus Gips Schlagzeilen in der Weltpresse machten.

Öffentlich reagierte die Kirche auf das Mysterium diplomatisch: „Der Glauben gründet sich nicht nur auf Zeichen und Wunder“, kommentierte der damalige Kardinal und jetzige Papst Joseph Ratzinger die Ereignisse in der mittelitalienischen Hafenstadt. Dagegen konvertierte der zuständige Ortsbischof, Monsignore Girolamo Grillo, vom Zweifler zum leidenschaftlichen Befürworter des Phänomens. Sichtlich bewegt bekannte er öffentlich in einer Nachrichtensendung: „Die Madonnina hat in meinen Händen geweint.“ Ein Betrug sei ausgeschlossen. Das sah der Staatsanwalt in Civitavecchia anders. Er ließ die Terracotta-Statue kurzerhand beschlagnahmen und die rätselhaften Absonderungen im rechtsmedizinischen Labor untersuchen. Ergebnis: Echtes Blut – aber das eines Mannes.






Es war am 29. August, letzter Tag der Oktave des Festes des Unbefleckten Herzens Mariens, im Vorort Santa Lucia von Syrakus auf Sizilien, im ärmsten Viertel der Stadt. Vor Zeiten, durch das Martyrium der Heiligen Lucia geheiligt, war dieses Viertel eine Wiege der Christenheit gewesen. Am Tag des Ereignisses war es mehrheitlich kommunistisch. Die Strasse zählte zu den bescheidensten dieses dichtbevölkerten Viertels und das Haus mit der Nummer 11, zu den schlichtesten. Es wurde von armen, fleissigen Arbeitern bewohnt, dem jungen Ehepaar Giusto-Iannuso.

In ihrem Schlafzimmer hängt eine Gipsstatue, die sie vor einigen Monaten als Hochzeitsgeschenk von einer Verwandten erhalten haben. Es stellt die Heilige Jungfrau Maria dar, die auf ihr unbeflecktes Herz zeigt, das aber nicht nach Art der klassischen Ikonographie, von einem Schwert durchbohrt wird, sondern von Dornen umgeben ist, aus denen sich Flammen erheben, wie während der Erscheinung Unserer Lieben Frau von Fatima am 13. Juni 1917.

An diesem Morgen musste die junge Ehefrau, die seit einigen Monaten unter einer schwierigen Schwangerschaft furchtbar leidet, im Bett bleiben. Sie war es, die als Erste dieses erstaunliche Wunder bemerkte. Danach ihre Schwägerin Grazia Iannuso: "Ich sah die Madonna weinen, sie weinte wirklich, die Tränen liefen ihr aus den Augen."

Die Nachbarn, bald eine kleine Schar, stellten das Phänomen ebenfalls fest. An diesem Morgen des 29. August, weinte die Heilige Jungfrau sechs oder sieben Mal und am Abend aufs Neue, kurz nachdem ihr Mann Angelo nach Hause gekommen war: "Da sank ich auf die Knie und betete."

Am Sonntag den 30. und Montag den 31. August 1953, wurde dasselbe Wunder von tausenden von Zeugen bestätigt. Die Gipsstatue weint nicht immer aber in regelmässigen Intervallen und nicht nur im Zimmer sondern auch im Freien, an der Wand des Hofes und auf einem kleinen Altar, der sich gegenüber befand und auf dem man sie stellte.

Am Dienstag den 1. September um 11 Uhr, traf eine Expertenkommission der erzbischöflichen Kurie ein. Sie bestand aus mehreren Ärzten, einem Ingenieur und einem Priester, der einen eidesstattlichen Bericht verfasste. So bald die Untersuchung zu Ende war, hörten die Tränen auf zu fliessen. Eine Woche danach, feierte Syrakus das Fest Maria Geburt, Schutzfrau der Kathedrale und der Stadt, während Papst Pius XII. in Rom die Enzyklika "Fulgens Corona" veröffentlichte, die das marianische Jahr ankündigte, welches das hundertjährige Jubiläum des Dogmas der "Unbefleckten Empfängnis" in Erinnerung rufen sollte.

Unmittelbar nach dem Tränenwunder, ereigneten sich außergewöhnliche Heilungen. Am Dienstag, den 2. September, begab sich der Erzbischof von Syrakus, Mgr. Baranzini an den Ort, um persönlich einige Zeugen der Ereignisse zu befragen. Am 9. September veröffentlichte das beauftrage Laboratorium das detaillierte Gutachten der durchgeführten Analysen über die ausgeströmte Flüssigkeit der kleinen Gipsstatue: diese Flüssigkeit war in allem menschlichen Tränen gleich.

Am 19. September verlegte Mgr. Baranzini die Madonna auf einen ganz in der Nähe liegenden Platz und stellte sie in eine Nische. Während der Monate September und Oktober sah man mehr als eine Million Pilger, an ihr vorbei ziehen.

Nach: Bruder Michel de la Sainte Trinité, Toute la vérité sur Fatima, 1986
Dr. Ottavio Musumeci, A Syracuse la Madonne a pleuré, Salvator, 1956